Wenn sie von einem Mobiltelefon oder Festnetzanschluss aus die 112 wählen, wird ihr Notruf automatisch zur Integrierten Feuerwehr und Rettungsleitstelle Coburg weitergeleitet. Hier nimmt ein Disponent ihren Anruf an einem speziellen Notrufanschluss entgegen (Notrufabfrage). An diesem Notrufanschluss wird die Rufnummer ihres Anschlusses immer angezeigt (CLIP-override). In besonderen Fällen kann die Leitstelle den Anschlussinhaber (Name und Adresse) über den Leitstellenservice der Deutschen Telekom feststellen lassen.
Der Disponent wird sie nach allen Informationen abfragen, die er für die Planung seiner Alarmierung benötigt. Anhand der Alarm- und Ausrückeordnung entscheidet der Disponent über die zu veranlassende Alarmierung. Sind die vorgesehenen Rettungsmittel bereits an anderer Stelle gebunden, so erhält er von seinem Alarmierungsrechner einen Vorschlag für eine alternative Alarmierung.
Die Alarmierung für die Feuerwehr Bad Staffelstein geschieht über einen sogenannten "stillen Alarm", die Alarmierung der Ortsfeuerwehren über stillen und lauten Alarm (Sirene).
Mit einem "Stillen Alarm" ist die Alarmierung über Funkmeldeempfänger gemeint. Im Volksmund auch "Piepser" genannt.
Jedes aktive erwachsene Mitglied der Feuerwehr Bad Staffelstein besitzt einen Funkmeldeempfänger (Abkürzung: FME). Technisch gesehen ist ein Funkmeldeempfänger genauso aufgebaut wie ein Radio, welches auf einen festen Sender eingestellt ist und bei einem bestimmten Funksignal Alarm auslöst. Anschließend ist für einige Sekunden die Alarmdurchsage zu hören. Je nach Art des Alarms gibt es unterschiedliche Alarmschleifen. In Bad Staffelstein sind das die **297 für Kleinalarm bei techn. Hilfe, **298 für den Kommandanten, die **144 für die Wärmebildkamera und die **296 für alle anderen Feuerwehreinsätze. Zusätzlich gibt es die **134 für die Atemschutzwerkstatt.
Funkmeldeempfänger Quattro XLi
|